
Gute Minen gibt es nicht!
Ausstellung
Stadtbibliothek Aschaffenburg
3. bis 30. Dezember 1998
Worum geht es?
"Alles in bester Ordnung, Ottawa Vertrag unterschrieben und ratifiziert, gegen Minen ist sowieso jeder, - und überhaupt, bei uns wird doch nicht (mehr) produziert" – wozu dann noch eine Ausstellung zum Thema "Landminen" mit aufwendigem Begleitprogramm?
Während wir über die Aktualität dieser Frage diskutieren, sterben weltweit Kinder und Zivilisten, werden Menschen verstümmelt und fruchtbares Land liegt brach, weil es wegen der heimtückischen Waffe unbrauchbar geworden ist.
Während wir über die Aktualität dieser Frage diskutieren, werden in deutschen Forschungslabors "intelligente" Minen entwickelt, Forschungsgelder verteilt. Es wird produziert und gehandelt – und eifrig Geld verdient.
Während wir über die Aktualität dieser Frage diskutieren, werden in Mittelamerika die Minenfelder von den Überschwemmungen weggeschwemmt - die Waffe wird noch unberechenbarer. Die Naturkatastrophe wird durch Menschenhand noch weiter verschärft.
Während wir über die Aktualität dieser Frage diskutieren, werden neue Minenfelder in den Krisengebieten der Welt angelegt.
Was können wir tun? Das haben sich einige Gruppen und Parteien in Aschaffenburg gefragt. Wir wollen informieren, aufrütteln, zur Solidarität mit den Opfern aufrufen, anklagen, Möglichkeiten aufzeigen, etwas bewegen und konkret helfen.
Herausgekommen ist ein Programm, das viele Möglichkeiten eröffnet: Information, Unterhaltung, Dialog und Gebet.
Wir dürfen Sie einladen, dabeizusein und mitzumachen!
Für das Vorbereitungsteam
Bernhard Kullmann
Termine
"
Gute Minen gibt es nicht!"Ausstellungseröffnung:
Donnerstag, 3. Dezember 1998
17.30 Uhr, Stadtbibliothek Aschaffenburg
Es spricht Martin Herndlhofer
Pax Christi, Deutschland
Martin Herndlhofer (56),
ist Referent bei Pax Christi, Sektion Deutschland, Bad Vilbel und dort zuständig für (Ab-) Rüstungsfragen.Ausstellung:
3. bis 30. Dezember 1998
Stadtbibliothek Aschaffenburg
Montag: 10.00 Uhr – 18.00 Uhr
Dienstag: 10.00 Uhr – 12.30 Uhr
Mittwoch: 10.00 Uhr – 18.00 Uhr
Donnerstag: 10.00 Uhr – 19.00 Uhr
Freitag: 10.00 Uhr – 16.00 Uhr

Begleitprogramm
Fachgespräch:
Nach Ottawa, wie geht es weiter in der Kampagne gegen "Landminen"?
Montag, 7. Dezember 1998
19.30 Uhr, Martinushaus
Referent: Thomas Klein
Thomas Klein (37), Soziologe und freier Journalist. Er ist heute Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Kampagne "Rüstungsexporte stoppen", Wiesbaden.
"Der letzte Fort-Schritt"
Kabarett über Landminen und sonstige
erhebende Errungenschaften
von und mit Martin F. Herndlhofer
Donnerstag, 10. Dezember 1998
20.00 Uhr, Martinushaus
Martin Herndlhofer (56)
über sich selbst:"Ich spiele seit über 10 Jahren im Bockenheimer Theaterensemble in Frankfurt, und habe mich vor 3 Jahren entschlossen, einen eigenständigen Kleinkunstsenf zu mixen. Daraus entstand das "kosmische Kabarett – über Gott und die Welt".
Die Idee, zu Landminen ein Kabarett zu machen, hielt ich für ziemlich bescheuert und machte sich sofort an die Arbeit. Das Programm steht, oder besser läuft seit Frühjahr 1998."
Eintritt 10.-DM
Ökumenisches Friedensgebet
Freitag, 18. Dezember 1998, 19.00 Uhr,
Muttergottespfarrkirche
(am Stadttheater)
Kurzbeschreibung der Ausstellung
"Gute Minen gibt es nicht"
wird von der Kampagne "Produzieren für das Leben - Rüstungsexporte stoppen", Wiesbaden, herausgegeben. Im einzelnen sind es die folgenden zehn Schautafeln:Die Ausstellung wird ergänzt durch Materialien von Medico-International, Frankfurt und Pax Christi, Deutschland.
Spendenaufruf
Der Reinerlös der Veranstaltung wird für die Minenopfer in Bosnien - Herzegowina verwendet. Bankkonto: Pax-Christi-Aschaffenburg Raiffeisenbank Aschaffenburg BLZ: 79562514 Konto: 300713155 Verwendungszweck: Landminenkampagne Bitte geben Sie an, ob Sie eine Spendenquittung benötigen! |
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Hintergrundinformationen
www.kullmann.de/pax-christi-ab/email: pax.christi.aschaffenburg@kullmann.de
Ausstellungskatalog: DIN A4, 28 S., KOMZI-Verlag, ISBN 3-929522-44-6
"Gute Minen gibt es nicht"
Preis 8.- DM, erhalten Sie bei den Veranstaltungen oder in Ihrer Buchhandlung.
| Die Ausstellung und die Veranstaltungs-reihe werden unterstützt von: Nord-Süd-Forum; Bündnis 90 - die Grünen; Medico International; Pax Christi – Diözesanverband Würzburg; IPPNW Section Aschaffenburg; AK-Völkerverständi-gung, Friede u. Gerechtigkeit; Bündnis gegen Rechts; Stadtbibliothek Aschaffenburg; Martinushaus; Katholisches Stadtdekanat Aschaffenburg; Evan. Luth. Dekanat Aschaffenburg; Förderverein zur Friedensarbeit; SPD – Aschaffenburg; Frauenunion Aschaffenburg; KAB Stadt und Landkreis Aschaffenburg |
V.i.S.d.P.G.: Pax Christi Aschaffenburg, Beate und Bernhard Kullmann, Dammer Straße 25, Aschaffenburg