30. 11. 1998 (Quelle: Main Echo)
Um auf die Opfer von Landminen aufmerksam zu machen, spendeten die Mitglieder der Pax-Christi-Basisgruppe Untermain in der Schönbergschule in Aschaffenburg gemeinsam Blut. Die Landminenkampagne der Gruppe wird am Donnerstag, 3. Dezember, mit der Ausstellung »Gute Minen gibt es nicht!«, in der Stadtbibliothek Aschaffenburg fortgesetzt. Diese Ausstellung, die von mehr als zehn Gruppen und Parteien aus der Region unterstützt wird, zeigt die Arbeit der internationalen Landminenkampagne auf, die 1997 den Friedensnobelpreis erhielt. Zur Eröffnung spricht am Donnerstag um 17.30 Uhr in der Stadtbibliothek Martin Herndlhover von Pax Christi, Bad Vilbel.
In einem Begleitprogramm im Dezember gibt es weiterhin ein Fachgespräch, Kabarett und einen ökumenischen Friedensgottesdienst. »Wir wollten ein kleines persönliches Zeichen setzen. Wenn auch die Blutspendeaktion den Minenopfer nicht direkt zugute kommt, so haben wir nun doch einen kleinen Eindruck davon, was es heißt, etwas Lebenswichtiges wegzugeben. Wir tun es freiwillig, die Kinder und Zivilisten im ehemaligen Jugoslawien, in Afghanistan, in Kongo und vielen anderen Staaten der Erde sind jedoch unfreiwilliges Opfer dieser unmenschlichen Waffe«, so Diakon Bernhard Kullmann.